Tod einer Patientin: Ärzte freigesprochen
Aktualisiert

Tod einer Patientin: Ärzte freigesprochen

Das Bezirksgericht Zürich hat gestern zwei Ärzte vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Im Zusammenhang mit dem Tod einer 86-jährigen Patientin hätte kein pflichtwidriges Handeln bewiesen werden können.

Die Frau war im Oktober 2003 verstorben, nachdem ihr an der Dermatologischen Klinik des Zürcher Unispitals zuvor ein Antibiotikum verabreicht worden war, gegen das die Patientin allergisch war. Die Anklage warf dem damals 34-jährigen Arzt und seiner 26-jährigen Unterassistentin vor, das Medikament abgegeben zu haben, obwohl die Allergie in der Krankenakte vermerkt war. Gefordert wurden 30 Tage Gefängnis bedingt für den Arzt und 20 Tage Gefängnis bedingt für die angehende Ärztin. Das Gericht konnte jedoch nicht feststellen, ob die beiden das Antibiotikum tatsächlich verabreicht hatten.

(SDA)

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