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Tod für Ecstasy-Produzenten

Zwei Chefs einer Ecstasy-Fabrik in Indonesien sind zum Tode verurteilt worden. Der Inhaber des illegalen Werks sowie sein Chemiechef sollen durch Erschiessen hingerichtet werden.

Ein Franzose und einer Niederländer wurden wegen der Herstellung der Droge zu lebenslanger Haft verurteilt und fünf Chinesen zu je 20 Jahren Gefängnis.

Die indonesische Polizei hatte die Fabrik in der Nähe von Serang, 100 Kilometer westlich der Hauptstadt Jakarta, im November vergangenen Jahres ausgehoben und Drogen im Wert von 111 Millionen Euro sicher gestellt. Das Werk hatte eine Produktionskapazität von 300.000 Ecstasy-Tabletten pro Woche, die zum Teil für den ausländischen Markt bestimmt waren. (dapd)

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