Todkranker Italiener verübt 13 Banküberfälle
Aktualisiert

Todkranker Italiener verübt 13 Banküberfälle

Ein todkranker Italiener hat in Turin 13 Banküberfälle verübt, um seine Familie finanziell abzusichern.

Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte, war der 53-jährige Ladenbesitzer stets höflich, stellte sich sogar in die Warteschlange und brachte seine Forderung oft so ruhig vor, dass keiner der Umstehenden etwas davon bemerkte. Die Herausgabe des Geldes habe er mit der Behauptung erzwungen, im Besitz einer Bombe zu sein.

Die Überfälle seien immer nach dem gleichen Schema abgelaufen. Der Mann habe sogar drei Mal dieselbe Bank ausgeraubt, sagte die Polizeisprecherin. Insgesamt habe er 115.000 Euro erbeutet.

Am Montag wurde der 53-Jährige schliesslich festgenommen. Er habe Krebs im Endstadium und ihm bleibe nur noch wenig Zeit, sagte er laut einem Bericht der Tageszeitung «Repubblica». Vor seinem Tod habe er noch Geld für seine Frau und seine drei Töchter beiseite schaffen wollen.

(dapd)

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