Aktualisiert 04.08.2004 14:27

Tödlicher Streit im Schrebergarten

Ein 17-jähriger Schüler in Trier hat während eines gewalttätigen Streits über einen Schrebergartenbesuch seinen Vater erstochen.

Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch berichtete, war es am Dienstagnachmittag zwischen Vater und Sohn zu einem zunächst harmlosen Streit gekommen. Der Sohn hatte sich geweigert, seinen Vater zu einem Schrebergarten zu begleiten. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Roos berichtete, eskalierte der Streit jedoch derart, dass der Vater dem 17-Jährigen zunächst Ohrfeigen und später Schläge versetzte. Der Sohn berichtete gegenüber der Polizei später, er habe auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung nach einem Küchenmesser gegriffen und es dem Vater in den oberen Bereich des Bauches gestochen. Der 46-Jährige verstarb noch in der Wohnung. Die von dem Sohn alarmierten Sanitäter kamen zu spät. Die Staatsanwaltschaft Trier beantragte gegen den 17-Jährigen einen Haftbefehl wegen Totschlags. (dapd)

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