Ennetbühl SG: Tödlicher Unfall bleibt einen Tag unentdeckt
Aktualisiert

Ennetbühl SGTödlicher Unfall bleibt einen Tag unentdeckt

Erst einen Tag nach einem verheerenden Selbstunfall in Ennetbühl SG, bei dem ein 86-Jähriger getötet und seine 80-jährige Gattin verletzt wurde, entdeckten die Retter das Unfallfahrzeug.

Einen Tag nach einem Selbstunfall im sankt-gallischen Ennetbühl hat die Polizei ein Todesopfer und eine Verletzte geborgen. Die ausgerückten Einsatzkräfte fanden abseits der Strasse einen Personenwagen, den es mehrere Male überschlagen hatte.

Ein 86-jähriger Mann war tot, seine sechs Jahr jüngere Ehefrau musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Gemäss jetzigen Erkenntnissen geschah der Unfall bereits am Sonntagabend und blieb einen Tag unentdeckt, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte.

Am Montagabend wurde der Kantonspolizei der Unfall auf der Schwägalpstrasse gemeldet. Der einheimische Lenker fuhr demnach zusammen mit seiner Ehefrau von Neu St. Johann her in Richtung Schwägalp. In einer Kurve kam sein Auto von der Strasse ab. Nach rund 100 Metern Fahrt auf einer abfallenden Wiese fiel das Auto über eine Waldrandkante in ein Tobel. Dabei überschlug sich der Wagen mehrere Male.

Die ersten Rettungskräfte, die am Unfallort eintrafen, fanden den toten Lenker und seine verletzte Frau. Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei standen die örtliche Feuerwehr, ein Arzt und Rettungssanitäter im Einsatz. (sda)

Deine Meinung