Reifentest: Töff-Talent Jesko Raffin heftig gestürzt
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ReifentestTöff-Talent Jesko Raffin heftig gestürzt

So hat sich Jesko Raffin die ersten Tests für die Moto2-Weltmeisterschaft 2015 nicht vorgestellt. Er landete im Kiesbett, hat sich zum Glück aber nicht schwer verletzt.

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sco
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2015Jesko Raffin im Training zum GP von Jerez. Der Zürcher kommt nicht auf Touren, beendet das Rennen auf Platz 25 von 26 Klassierten.

2015Jesko Raffin im Training zum GP von Jerez. Der Zürcher kommt nicht auf Touren, beendet das Rennen auf Platz 25 von 26 Klassierten.

Keystone/Roman Rios
Fünf Schweizer bestreiten die Moto2-Weltmeisterschaft 2015 (v.l.): Randy Krummenacher, Dominique Aegerter, Jesko Raffin, Tom Lüthi und Robin Mulhauser.

Fünf Schweizer bestreiten die Moto2-Weltmeisterschaft 2015 (v.l.): Randy Krummenacher, Dominique Aegerter, Jesko Raffin, Tom Lüthi und Robin Mulhauser.

Keystone/Marcel Bieri
Jesko Raffin tut sich in den ersten Saisonrennen schwer. Der 18-jährige WM-Rookie steckt in der Krise. Tiefpunkt ist der GP von Spanien in Jerez, wo seine Rundenzeiten mehr als eine Sekunde langsamer sind als 2014 in der spanischen Meisterschaft.

Jesko Raffin tut sich in den ersten Saisonrennen schwer. Der 18-jährige WM-Rookie steckt in der Krise. Tiefpunkt ist der GP von Spanien in Jerez, wo seine Rundenzeiten mehr als eine Sekunde langsamer sind als 2014 in der spanischen Meisterschaft.

Keystone/AP/Tony Gutierrez

Es passiert ihm fast nie, aber am zweiten Testtag mit seinem neuen Team stieg der 18-jährige Zürcher unfreiwillig und heftig von seiner Kalex-Maschine. Der spanische Moto2-Meister rutschte am Dienstagnachmittag bei Reifentests in Valencia über das Vorderrad weg, blieb aber in der Fussraste hängen und wurde durch die Luft katapultiert.

Nichts gebrochen, nichts gerissen

Ein Besuch im Medical Center brachte immerhin die Erkenntnis, dass nichts gebrochen oder gerissen ist. «Ich habe noch Nackenschmerzen und das Knie tut etwas weh. Aber es geht mir schon wieder besser», sagte Raffin am Mittwoch zu 20 Minuten.

Er war bereits auf dem Weg von Valencia ins rund 300 km entfernte Cartagena in Südspanien, der Basis für sein Wintertraining, bevor er nächste Woche wieder mit seinem neuen SAG-Team in Almeria für die Moto2-WM 2015 testen wird. Noch fährt Raffin auf der Kalex-Maschine, mit der er am Sonntag des Rennen in Valencia gewonnen hatte. Einziger Unterschied: Statt Michelin, wie in der spanischen Meisterschaft, lässt er nun die Dunlop-Gummis aufziehen, mit denen auch in der WM gefahren werden.

«Die Leute wissen, was sie tun»

Neben dem Kennenlernen der neuen Reifen – mit manchmal schmerzhaften Folgen – geht es auch darum, sich mit dem neuen Team vertraut zu machen. Raffin konnte zwar seinen Crew-Chief Michael Ferger zum neuen Rennstall mitnehmen, trotzdem ist vieles neu. Und gut, wie der erste Eindruck zeigt: «Das Team gefällt mir. Die Leute wissen, was sie tun.»

Noch bis zum 30. November dürfen die WM-Teilnehmer auf ihren Moto2-Maschinen testen. Bis dahin will der WM-Rookie so viele Kilometer wie möglich abspulen. Die ersten Tests haben eine zweite Erkenntnis gebracht: Er braucht diese Kilometer.

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