Unfall Beromünster LU – Reh stirbt bei Zusammenstoss mit Motorradfahrer
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Reh auf der Stelle totTöfffahrer erfasst Reh

Am Montag prallte ein Töfffahrer auf der Luzernerstrasse von Beromünster herkommend in ein Reh. Dabei kam der Töfffahrer zu Fall und wurde verletzt. Das Reh verstarb auf der Stelle.

von
Cheyenne Wyss
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Als am Montag ein Töfffahrer von Beromünster nach Neudorf LU fuhr, flüchteten mehrere Rehe von einer Wiese her und überquerten die Strasse. Das erste Reh wurde vom Motorrad seitlich-frontal erfasst.

Als am Montag ein Töfffahrer von Beromünster nach Neudorf LU fuhr, flüchteten mehrere Rehe von einer Wiese her und überquerten die Strasse. Das erste Reh wurde vom Motorrad seitlich-frontal erfasst.

Luzerner Polizei
Dabei kam der Töfffahrer zu Fall und wurde verletzt. Das Reh war auf der Stelle tot. 

Dabei kam der Töfffahrer zu Fall und wurde verletzt. Das Reh war auf der Stelle tot.

Luzerner Polizei

Darum gehts

  • Als am Montag ein Töfffahrer von Beromünster Richtung Neudorf LU fuhr, erfasste er ein Reh, das die Strasse überqueren wollte.

  • Der Töfffahrer kam zu Fall und wurde verletzt

  • Das Reh war sofort tot.

  • Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Wildwechsel besonders bei der Dämmerung, welche zwischen Herbst und Frühling in die Zeit des Berufsverkehrs falle.

Am Montag, kurz nach 16 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer auf der Luzernerstrasse von Beromünster Richtung Neudorf LU, teilt die Luzerner Polizei am Dienstag mit. Nach dem Flugplatz Beromünster flüchteten mehrere Rehe von der Wiese her und überquerten die Strasse. Das erste Reh wurde vom Motorrad seitlich-frontal erfasst. Dabei kam der Töfffahrer zu Fall und wurde verletzt. Er wurde in ärztliche Behandlung gebracht, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Reh war auf der Stelle tot, teilte die Polizei weiter mit. Am Töff entstand ein Sachschaden von rund 5000 Franken.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Wildtieren. «Strassen durchqueren Wege, die Wildtiere auf der Suche nach Nahrung und Schutz regelmässig überqueren – sogenannte Wildwechsel.» Wildtiere seien besonders in der Dämmerung auf Nahrungssuche oder begeben sich in ihre Ruhezonen. Diese Zeit falle zwischen Herbst und Frühling in den Berufsverkehr. Deshalb sei zu dieser Tageszeit besondere Aufmerksamkeit geboten.

Um sich selbst und die Wildtiere zu schützen, sollten laut Polizei folgende Dinge beachtet werden:

  • Entlang von Feldern, Wäldern, Hecken und an Strassen, die mit dem Verkehrssignal «Wildwechsel» gekennzeichnet sind, ist das Tempo anzupassen.

  • Aufmerksam den Strassenrand beobachten.

  • Im Wald damit rechnen, dass jederzeit ein Wildtier aus dem Gebüsch auftauchen kann. Besonders Rehe und Hirsche tun dies mit hohem Tempo und in hohen Sprüngen. Nicht selten sind mehrere Tiere unterwegs.

  • Falls Wild im Scheinwerferlicht auftaucht, sofort bremsen, abblenden (damit die Tiere nicht erstarrt stehen bleiben) und hupen, um sie aufzuschrecken.

Wurde dennoch ein Wildtier erfasst, ist man laut Polizei für die Regelung des Falls und die Sicherheit der nachkommenden Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Das bedeutet:

  • Unverzüglich anhalten, die Warnblinkanlage einschalten, die Unfallstelle absichern und die Polizei verständigen. Diese meldet den Fall dem verantwortlichen Jagdaufseher, welcher die allfällige Nachsuche organisiert und/oder das Wildtier waidgerecht erlöst. Er stellt auch die erforderliche Versicherungs-Bescheinigung aus.

  • Wer den Wildtierunfall nicht meldet, einem Tier den «Todesstoss» versetzen will oder den Tierkadaver mitnimmt, macht sich strafbar, teilte die Polizei weiter mit.

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