Rallye Dakar: Töffpilot nach Crash mit Kuh schwer verletzt
Aktualisiert

Rallye DakarTöffpilot nach Crash mit Kuh schwer verletzt

Die Rallye Dakar wird von weiteren Zwischenfällen überschattet. Gleich mehrere Piloten mussten das Abenteuer nach Stürzen beenden.

von
heg

Die Rallye Dakar wird ihrem Ruf als eines der härtesten Offroad-Motorsportrennen einmal mehr gerecht. Nachdem es bereits auf der ersten Etappe zu einem tödlichen Zwischenfall kam, stürzten auf dem zweiten Teilstück zwei Motorradpiloten und mussten das Abenteuer beenden. Einer musste sogar schwerverletzt ins Spital eingeliefert werden.

Bruno da Costa kollidierte auf der zweiten Etappe von Santa Rosa nach San Rafael mit einer Kuh. Das Motorrad des Franzosen ging nach dem Zusammenprall sofort in Flammen auf. Der Pilot wurde mit einem Helikopter in eine Klinik nach San Rafael geflogen. Dort stellten die Ärzte mehrere Wirbelbrüche und Nierenblutungen fest. Da Costa befindet sich jedoch ausser Lebensgefahr, berichtete der Radiosender Rivadavia.

Töff von Laster überrollt

Mit dem Peruaner Manuel Jamett und dem Argentinier Mariano Lorenzetti mussten zwei weitere Motorradpiloten die Rallye Dakar beenden. Jamett brach sich bei einem Sturz mehrere Zehen, Lorenzetti verlor sein Gefährt unfreiwillig. Der Argentinier hatte sein Motorrad nach einer Panne am Wegrand stehengelassen, als es von einem vorbeifahrenden Lastwagen überrollt wurde. Lorenzetti, der vor dem Start erklärte, dass er sein Appartment verkauft habe, um überhaupt am Rennen teilnehmen zu können, blieb beim Zwischenfall unverletzt.

Tödlicher Crash und Flugzeugabsturz

Die Rallye Dakar sorgte bereits zum Auftakt für negative Schlagzeilen. Am Sonntag starb der argentinische Motorradpilot Jorge Martinez Boero nach einem Sturz. Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am gleichen Tag zu einem weiteren tragischen Unglück. Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges starben der 37-jährige Pilot und sein 11-jähriger Sohn. Die beiden hatten das Rennen aus der Luft verfolgt.

Deine Meinung