SC BERN: Törmänen erlässt Strafen-Verbot
Aktualisiert

SC BERNTörmänen erlässt Strafen-Verbot

Der Titelverteidiger ist noch nicht meisterlich. Ist im September auch nicht nötig, trotzdem muss der SC Bern schnell besser sein.

von
Peter Berger

Schon der 5:4-Auftaktsieg nach Verlängerung gegen Zug war nicht gut, das 1:5 am Samstag in Lugano dann definitiv schlecht. Im Tessin kassierten die Berner zu viele Zweiminuten-Strafen. Das veranlasste Antti Törmänen nun dazu, ein Verbot zu erlassen: «Zwölf Strafen sind nicht erlaubt!»

Ansonsten mag der SCB-Trainer nach zwei Runden noch nicht mit dem Zweihänder auf seine Spieler einschlagen. Viel mehr erklärte der Finne am Montag nach dem offiziellen Training vielen Akteuren auf dem Eis in Einzelgesprächen noch seine Sicht der Dinge. «Die Spieler müssen sich nun selber auf ein höheres Niveau bringen, erst dann werden sie sich im Spielsystem zurecht finden.» Für Törmänen ist es durchaus nachvollziehbar, dass am Anfang der Saison nicht schon alles klappt. Schliesslich verlor der SC Bern auch vor einem Jahr drei der fünf Partien im September.

Stiegerung verlangt

Trotzdem fordert der Headcoach schon am Dienstag im Heimspiel gegen die ZSC Lions eine Verbesserung. «Punkte sind am Anfang am schwierigsten zu holen, da sind alle Teams extrem hungrig.» Und weil man noch nicht eingespielt sei, könne man auch keine Differenz zu den vermeintlich schwächeren Teams machen. Neben den spielerischen Mängel plagen Törmänen bereits Personalsorgen. Der erkrankte Goalie Marco Bührer trainierte nicht, genau so wie die verletzten Verteidiger Philippe Furrer (Nackenbeschwerden) und David Jobin (Adduktoren).

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