Tötungsdelikt Knonau: Geständnis nach 19 Jahren
Aktualisiert

Tötungsdelikt Knonau: Geständnis nach 19 Jahren

19 Jahre nach der Tötung des Posthalters von Knonau (ZH) bei einem Raubüberfall hat ein Schweizer ein Geständnis abgelegt.

Der Mann habe sich Anfang Januar bei der Kantonspolizei Aargau gemeldet und sich der Tat bezichtigt, teilte die Zürcher Kantonspolizei am Montag mit. Er sei von Aarau nach Zürich überwiesen worden und befinde sich in Untersuchungshaft. In Befragungen werde derzeit abgeklärt, wie der Verhaftete mit der Tat in Zusammenhang gebracht werden könne.

Bei einem Raubüberfall am 22. März 1985 auf die Poststelle Knonau war der 56-jährige Posthalter erschossen worden. Die Beute betrug zirka 2.000 Franken. Die Ermittlungen verliefen im Sand, hinterliessen aber umfangreiche Aktenberge. Laut Mitteilung müssen die Aussagen von heute nun mit den Akten von damals verglichen werden. Dies werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (dapd)

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