Toggenburg Tourismus: Toggenburg setzt auf grosse Namen
Aktualisiert

Toggenburg TourismusToggenburg setzt auf grosse Namen

Die Toggenburg Bergbahnen wollen hoch hinaus: Mit grosser Architektur und kulturellen Angeboten.

von
Jolanda Riedener
Olympiasieger Simon Ammann ist neu im Verwaltungsrat der Bergbahnen Toggenburg: "Ich freue mich die Region voranzutreiben."

Olympiasieger Simon Ammann ist neu im Verwaltungsrat der Bergbahnen Toggenburg: "Ich freue mich die Region voranzutreiben."

Die Schneesportregion Toggenburg gilt als Sorgenkind. Die meisten Hotels und Restaurants sehen noch gleich aus wie vor vierzig Jahren. Dies soll sich jetzt aber ändern: Auf dem Chäserrugg ist ein neues Restaurant für sieben Millionen Franken geplant. Entworfen wird das Projekt von den Basler Architektur-Weltstars Herzog & de Meuron, die etwa das Nationalstadion für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking gebaut haben. Mélanie Eppenberger, VR-Präsidentin der Toggenburg Bergbahnen, hat Pierre de Meuron «durch einen glücklichen Zufall» kennen gelernt und ihn für die Region begeistern können. Das Toggenburg habe grosses Potenzial, sagt Christine Binswanger von Herzog & de Meuron: «Es gibt hier eine einzigartige Landschaft, viel Kultur und Tradition.» Ausserdem sei es nicht weit von Zürich.

Neues Kulturangebot

Punkten möchte man mit einem breiten Angebot an Kulturveranstaltungen auf dem Chäserrugg, mit Filmvorführungen, Ausstellungen oder Konzerten. «Gäste wollen heute mehr als nur Skifahren», so Mélanie Eppenberger. «Das Gipfelprojekt soll uns unabhängiger vom Wetter machen.» Ausserdem wird eine enge Zusammenarbeit mit «Klangwelt Toggenburg» angestrebt. Der im Toggenburg aufgewachsene Skispringer Simon Ammann möchte sich ebenfalls für die Ferienregion einsetzen – als Investor und Verwaltungsrat der Bergbahnen: «Ich freue mich, mit meinem Namen etwas voranzutreiben.»

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