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Tolkiens Haus unter Denkmalschutz gestellt

Das Haus, in dem John Ronald Reuel Tolkien (1892- 1973) den grössten Teil seiner Fantasy-Saga «Der Herr der Ringe» schrieb, ist unter Denkmalschutz gestellt worden.

Das Haus in einer ruhigen Wohnstrasse in der englischen Universitätsstadt Oxford ist mit seiner Fassade aus Kieselrauputz zwar nicht gerade ausnehmend schön, doch entscheidend sei die Verbindung «mit einer Persönlichkeit von nationaler Bedeutung», teilte der zuständige britische Staatssekretär Andrew McIntosh am Dienstag in London mit.

Tolkien, ein Professor für Altenglisch, lebte in dem Haus von 1930 bis 1947. In dieser Zeit schrieb er «Der kleine Hobbit» und den grössten Teil seiner «Ringe»-Trilogie, eines der erfolgreichsten Werke der Literaturgeschichte.

Der als exzentrisch bekannte Gelehrte legte nie grossen Wert auf die Ausstattung seiner Häuser. Sein Biograf Michael White erklärt dies damit, dass er viel zu sehr in seiner Fantasiewelt Mittelerde gelebt habe, um sich für solche Äusserlichkeiten in der Wirklichkeit zu interessieren.

(sda)

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