Tollkühne Piloten in ihren flug(un)tauglichen Kisten
Aktualisiert

Tollkühne Piloten in ihren flug(un)tauglichen Kisten

15 000 Schaulustige zog es gestern an den Red-Bull-Flugtag in Basel. Die Flugobjekte übertrafen einander an Kreativität.

34 Teams aus der ganzen Schweiz nahmen gestern am Red-Bull-Flugtag im Hafenbecken 2 teil. Mit ihren selbst gebastelten Flugobjekten versuchten sie, von einer sechs Meter hohen Rampe möglichst weit zu fliegen, um dann zum Gaudi der 15 000 Zuschauer mehr oder weniger sanft im Wasser zu landen. Ob Biene Maja, Fondue-Caquelon, Einhorn oder Rheinfähre – die Fantasie der Hobbykonstrukteure kannte keine Grenzen.

«Während drei Monaten haben wir uns auf diesen Moment vorbereitet. Jetzt ging alles unglaublich schnell», erzählt Pilot Patrick Schäfer (34) aus Arlesheim nach seinem Flug mit dem Pteranodon. Originalität und Flugweite wurden von einer Jury aus Prominenten wie Formel-1-Pilot Felipe Massa bewertetet. «Ich finde es faszinierend und mutig, wie sich die Leute in die Tiefe stürzen», erklärt Star-TV-Moderatorin Claudia Lässer.

Mit einer Flugweite von 44 Metern entschied das Objekt RC Bully der Modellfluggruppe Fricktal den Wettstreit klar für sich. Der Siegerpilot Sergio Waldmeier erhält eine Ausbildung zum Privatpiloten. Auf den zweiten Platz flog Mécatrodon aus Lausanne, während Nils Holgerssons Gans aus Udligenswil den dritten Rang erreichte.

Sabine Knosala

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