Aktualisiert 29.06.2005 07:01

InterviewTom Cruise: «Diesen E.T.s willst du nicht begegnen!»

Bis zum heutigen Kinostart des Scifi-Abenteuers «War of the Worlds» waren Filmkritiken untersagt. Steven Spielbergs Update von H.G. Wells' Bestseller zeigt Tom Cruise (42) als Familienvater im Kampf gegen böse Aliens.

Wieso wollten Sie nach «Minority Report» wieder mit Spielberg zusammenarbeiten?

Tom Cruise: Ich bin mit seinen Filmen aufgewachsen und wir sind mittlerweile enge Freunde. Manchmal scherze ich, dass ich seine Filme besser kenne als ihn selbst. Diesen Film haben wir jedoch für unsere Kinder gemacht.

Ein Kinderfilm also?

Cruise: Nein, nein. Aber ein Film, den wir unseren eigenen Kindern widmeten. Denn es geht ja letztlich eigentlich darum, wie stark sich Eltern für ihre Kinder aufopfern, um sie zu beschützen.

Mögen Sie düstere Storys?

Cruise: Ich mag einfach Filme; ganz egal, wie düster sie sind. Man kann selbst schwierigste Lebensphasen mit Humor bewältigen – auch mit schwarzem. Dies mag ich auch an Stevens Filmen. In den Siebzigerjahren stand ich mit meinen Eltern in der Warteschlage, um «Jaws» zu sehen. Die Vorstellungen waren ausverkauft und wir mussten lange warten. Aber es lohnte sich: Es gab Momente im Film, da sprang ich vor lauter furchterregender Haie regelrecht aus dem Kinosessel.

Wie böse sind die Aliens in Ihrem neuen Film?

Cruise: Extrem böse. Sie sind ganz auf die Vernichtung der Menscheit programmiert. Echt, Mann, diesen E.T.s willst du nicht begegnen!

Machen Sie die Stunts selbst?

Cruise: So viele wie möglich: Ein bisschen rennen und Fenster zertrümmern, das macht Spass.

Interview: Mohan Mani

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