«The Terminal»: Tom Hanks: Lost in Translation
Aktualisiert

«The Terminal»Tom Hanks: Lost in Translation

Die Transithalle des New Yorker Flughafens JFK wird zur Wohnung eines Gestrandeten. Eine wunderbare Geschichte – verfilmt von Steven Spielberg.

Der Mann heisst Viktor Navorski (gespielt von Tom Hanks). Eigentlich möchte er nur kurz nach New York, um die Unterschrift eines Jazzmusikers aufzutreiben. Doch am Zoll bleibt er hängen: Viktors Heimatland Krakozia brach während seines Flugs nach New York zusammen.

Jetzt kann er weder in die USA rein noch raus. Der JFK- Sicherheitsverantwortliche Dixon (Stanley Tucci) erlaubt Viktor, sich vorübergehend in der Transit-Halle aufzuhalten.

Navorski, der kaum Englisch spricht, richtet sich nun so gut es geht auf dem Flughafen ein: Etwas Geld verdient er damit, Gepäckwagen zusammenzuschieben (25 Cent pro Wagen), und sein Schlaflager richtet er sich in einer Baustelle ein. Zwischendurch lernt er Englisch und macht Bekanntschaft mit der schönen Flight Attendant Amelia (Catherine Zeta-Jones).

Die Inspirationsquelle zu «The Terminal» war für Steven Spielberg das Leben von Sir Alfred, der seit 16 Jahren im Pariser Flughafen Charles de Gaulle wohnt. Ein gefundenes Fressen für den Grossmeister der Unterhaltungsindustrie.

Der Gang ins Kino lohnt sich denn auch auf jeden Fall: Spielberg verbindet Drama, Komödie und Romanze mit viel Liebe zum Detail und zu seinen Figuren, ohne sich zu verzetteln und ohne auch nur den kleinsten Moment zu langweilen. «The Terminal» mag etwas zu sentimental und zu sauber sein – dennoch macht der Streifen unglaublich Spass.

Benjamin Bögli

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