Traum wartet: Tom Lüthi auch 2014 in der Moto2-WM
Aktualisiert

Traum wartetTom Lüthi auch 2014 in der Moto2-WM

Tom Lüthis Traum MotoGP lebt. Aber sein Manager geht davon aus, dass er auch 2014 die Moto2-WM fahren wird.

von
Klaus Zaugg

Die Königsklasse MotoGP ist das Ziel jedes Rennfahrers. Obwohl die Moto2-WM inzwischen die härteste und anspruchsvollste Töff-WM geworden ist. Tom Lüthis Manager Daniel M. Epp hatte bereits im Sommer 2009 einmal den Aufstieg in die Königsklasse beschlossen und verkündet. Aus finanziellen Gründen ist dann daraus doch nichts geworden.

An der wirtschaftlichen Situation hat sich seither nichts geändert. Daniel M. Epp sagt: «Ein MotoGP-Team lässt sich in der Schweiz einfach nicht finanzieren. Wir glaubten 2009 eine Finanzierungsmöglichkeit finden zu können. Doch das hat letztlich nicht geklappt.»

Aufstieg womöglich das Karrierenende

Ein Aufstieg in die MotoGP-Klasse in ein «Hinterherfahrer-Team» kommt weder für Tom Lüthi noch für seinen Manager in Frage. Denn das wäre praktisch das Ende der Karriere. Tom Lüthi muss sich aus dem Schweizer Markt finanzieren. Medienpräsenz hat er in der Schweiz nur als Moto2-Spitzenfahrer. Würde er in der Köngisklasse irgendwo um Platz acht oder neun fahren, würde das Interesse schlagartig zurückgehen.

Die einzige Chance wäre, dass Tom Lüthi als Fahrer in einem Werksteam unterkommt. Aber die ist sehr gering. «Die würde er wohl nur als regelmässiger Moto2-Siegfahrer und als Moto2-Weltmeister bekommen», sagt Epp. «Wir haben letzte Saison kurze Zeit mit dem französischen Yamaha-Rennteam von Hervé Poncharal verhandelt. Aber schliesslich hat sich Poncharal für Bradley Smith entschieden. Tom Lüthi wäre zwar der bessere Fahrer als Smith – aber der englische Markt ist eben viel wichtiger.»

Daniel M. Epp geht davon aus, dass Tom Lüthi seine Karriere bis auf weiteres in der Moto2-WM fortsetzen wird. «Wir werden auch 2014 in der Moto2-WM fahren.»

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