Top-Besetzung an Weltklasse Zürich
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Top-Besetzung an Weltklasse Zürich

Mit einem Leckerbissen besonderer Art wartet das Golden-League-Meeting Weltklasse Zürich am 29. August auf. Die US-Superstars Sanya Richards und Allyson Felix stehen sich kurz nach Olympia in einem «Mehrkampf» über 200 m und 400 m gegenüber.

Der Zeitplan der Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) lässt bei den Frauen keinen Doppelstart über 200 m und 400 m zu. In Zürich aber wollen sich 200-m-Weltmeisterin Felix, die auch über 400 m olympische Medaillenchance besässe, und 400-m-Überfliegerin Sanya Richards, die auch in einem olympischen 200-m-Final um den Sieg mitlaufen könnte, am gleichen Abend zwei Mal duellieren. Der Siegerin des "Mehrkampfs" winkt ein zusätzliches Preisgeld von einem halben Kilogramm Gold.

Knapp vier Monate vor dem Meeting steht für die grosse Olympiarevanche in Zürich eine ganze Reihe Highlights bereits fest. Top-Duelle kündigen sich an im Speerwerfen der Männer mit Weltmeister Tero Pitkamäki (Fi) gegen Olympiasieger Andreas Thorkildsen (No), im Weitsprung mit Weltmeister Irving Saladino (Pan) gegen die europäische Hoffnung Andrew Howe (It) und über 400 m bei den Männern mit Weltmeister Jeremy Wariner (USA) gegen seinen Landsmann LaShawn Merritt, den derzeitigen Jahres-Weltbesten.

Im Frauenrennen über 800 m trifft die zwölffache Zürcher Siegerin Maria Mutola (Moz) im Rahmen ihrer Abschiedstournee auf 800-m-Weltmeisterin Janeth Jepkosgei (Ken) und die in Lausanne lebende 1500-m-Weltmeisterin Maryam Jusuf Jamal. Weitere, bereits verpflichtete Topstars sind Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kro), Stabsprung-"Allesgewinnerin" Jelena Isinbajewa (Russ), ferner Susanne Kallur, die schwedische Hallen-Weltrekordlerin im Hürdensprint, und der letztjährige Steeple-Jahresweltbeste Paul Kispiele Koech (Ken).

"Wir wollen in allen Disziplinen die Besten der Welt am Start haben", so der Anspruch von Magyar. Auf der 100-m-Distanz der Männer, auf der Usain Bolt (Jam) am Wochenende in Kingston mit 9,76 den Weltrekoird seines Landsmanns Asafa Powell nur um 2/100 verpasst hat, soll es nicht anders herauskommen. Bolts Manager hatte sich selbst vor kurzem für einen 100-m-Start in Zürich seines bis dahin über 200 m stärkeren Schützlings interessiert.

(si)

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