Automobil: Top-Teams auch 2010 in der Formel 1 am Start

Aktualisiert

AutomobilTop-Teams auch 2010 in der Formel 1 am Start

Die Top-Teams bleiben der Formel 1 erhalten. Nach Williams haben sich auch die restlichen aktuellen neun Rennställe für die WM 2010 eingeschrieben.

Die (dereinst) vorgesehene Budget-Obergrenze macht die Formel 1 auch für Neueinsteiger attraktiv. Mit Lola, Prodrive, US F1, Campos und Litespeed haben gleich fünf weitere Teams ihr Interesse angemeldet. Für die WM 2010 ist allerdings nur Platz für drei Neulinge; der Internationale Automobil-Verband FIA will maximal 13 Rennställe respektive 26 Autos zulassen. Der Entscheid über die Starterlaubnis soll am 12. Juni verkündet werden.

Das Einlenken der gegenwärtigen Formel-1-Starter geht offenbar mit dem Umdenken von FIA-Präsident Max Mosley einher. Der Engländer hatte schon vor Wochen mit seiner ins Auge gefassten Budgetlimite von 45 Millionen Euro für Unmut und Unruhe im Kreis der aktuellen Formel-1-Teams gesorgt. Eine weitere Bedingung ist, dass alle Teams bis zum 12. Juni auch das bis 2012 gültige «Concorde Agreement» unterzeichnen würden. Dieser Rahmenvertrag regelt die technischen, administrativen und finanziellen Belange der Formel 1 zwischen der FIA, dem von Bernie Ecclestone geleiteten Formula One Management FOM und den Teams.

Hätte Mosley seinen Vorschlag schon im Hinblick auf 2010 in die Tat umgesetzt, wäre die nächste Formel-1-WM mit allergrösster Wahrscheinlichkeit ohne Ferrari, Renault, Toyota, Red Bull und Toro Rosso in Szene gegangen. Nun darf davon ausgegangen werden, dass das gegenwärtige Reglement wie von den in der FOTA zusammengeschlossenen Teams gefordert auch 2010 seine Gültigkeit haben wird. Die Zusage wurde zum letztmöglichen Zeitpunkt Tatsache. Die Einschreibefrist lief gestern (Freitag) ab.

(si)

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