Tornado-Wrack bis morgen geborgen
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Tornado-Wrack bis morgen geborgen

Das schweizerisch-deutsche Expertenteam hat heute Morgen im Berner Oberland die Arbeiten auf der Unfallstelle des abgestürzten Bundeswehr-Tornados wieder aufgenommen.

Die Luftwaffen beider Länder gehen davon aus, dass die Bergung der Trümmerteile am Dienstag abgeschlossen werden kann. Nach wie vor in Spitalpflege befand sich der 34-jährige Waffensystemoffizier, der sich vor dem Absturz mit dem Schleudersitz aus dem Kampfjet hatte retten können. Der Sprecher der Schweizer Luftwaffe, Jürg Nussbaum, bestätigte auf Anfrage, dass sich der beim Absturz ums Leben gekommene 27-jährige Pilot gemäss ersten Erkenntnissen der Auswertung des Flugdatenschreibers an alle Vorschriften gehalten habe. Vorläufig offen blieb am Montag die Frage einer Strafuntersuchung durch die Schweizerische Bundesanwaltschaft (BA). Die Strafverfolgung bei Delikten an Bord eines Luftfahrzeugs unterliege der Bundesgerichtsbarkeit, sagte BA-Sprecherin Jeannette Balmer aus Anfrage. Damit sei die Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft grundsätzlich gegeben. Für die strafrechtliche Beurteilung des konkreten Falls müssten aber wie immer bei Flugunfällen die Ergebnisse der Flugunfalluntersuchung abgewartet werden. (dapd)

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