Tote bei Anschlägen und Angriffen
Aktualisiert

Tote bei Anschlägen und Angriffen

Zwei Iraker sind bei einer Bombenexplosion nahe der Ortschaft Salman Pak ums Leben gekommen.

Der Sprengsatz explodierte am Donnerstagabend auf einem Abfallsammelplatz an der Schnellstrasse Kirkuk-Bagdad.

Wie ein Polizeioffizier in Dakuk bei Kirkuk am Freitag mitteilte, lag die Bombe in der Nähe eines Kontrollpunktes. In der Explosion starben zwei Mitarbeiter der Kehrichtabfuhr.

In Kirkuk starb ein kurdischer Taxifahrer, als er bei einem Angriff von Aufständischen auf eine irakisch-amerikanische Militärpatrouille ins Kreuzfeuer geriet.

In der norirakischen Stadt forderte die US-Armee die Bevölkerung in Flugblättern auf, «terroristische Aktivitäten» zu melden. Die Iraker hätten nur zwei Alternativen: «Ein Leben in Frieden» oder «Gewalt und Angst».

Autobombe verletzt Zivilisten

In der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba explodierte am Freitag eine Autobombe, die laut Augenzeugen einer amerikanischen Militärpatrouille galt. Verletzt worden seien jedoch zwei irakische Zivilisten. Die Soldaten seien unverletzt geblieben.

Die Einwohner der von den Amerikanern eingenommenen westirakischen Stadt Falludscha berichteten am Freitag über neue Angriffe mit US-Kampfflugzeugen und Artillerie. «Das waren die heftigsten Attacken seit fünf Tagen», sagte ein Augenzeuge.

US-Soldaten und Rebellen getötet

Nach Angaben der US-Armee wurden bei Gefechten in Falludscha zwei US-Marineinfanteristen getötet. Rebellen hätten Granaten auf die beiden Soldaten geworfen, als diese am Donnerstag ein Haus durchsuchen wollten, sagte der General ihrer Einheit am Freitag. Bei anschliessenden Kämpfen seien drei Aufständische getötet worden.

Die US-Armee sucht nach dem offiziellen Ende ihrer Grossoffensive in Falludscha dort noch immer nach Waffen und verschanzten Rebellen. Die Amerikaner hatten die sunnitische Stadt am 8. November angegriffen.

Bei den Kämpfen in Falludscha sind nach Angaben der irakischen Übergangsregierung insgesamt über 2000 Menschen gestorben. Angaben darüber, wieviele der Opfer Zivilisten waren, machte die Regierung keine. Mehr als 1600 Personen seien inhaftiert worden, hiess es in Bagdad. (sda)

Deine Meinung