Aktualisiert 13.07.2008 17:05

Extremsport

Tote bei Berglauf

Beim Extrem-Berglauf auf der Zugspitze sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Sie brachen nach einem plötzlichen Wetterwechsel erschöpft zusammen.

Die näheren Umstände seien noch unklar, sagte der stellvertretende Leiter Christoph Fischer der Nachrichtenagentur AP. Um 11.45 Uhr sei der erste Hilferuf eingegangen, danach folgte eine dramatische Rettungsaktion, bei der drei Hubschrauber und drei Bergwachten im Einsatz waren, wie die Rettungsleitstelle Weilheim am Sonntag mitteilte.

Die Ärzte versuchten nach Angaben der Rettungsleitstelle noch lange, die beiden Zusammengebrochenen zu reanimieren, aber vergeblich. Sechs erschöpfte und unterkühlte Läufer wurden in deutsche Krankenhäuser gebracht. Auch auf österreichischer Seite mussten Teilnehmer des Extrem-Berglaufs geborgen werden, wie Fischer weiter berichtete.

Der Veranstalter des 8. Extrem-Berglaufs, die get-going GmbH in Garmisch-Partenkirchen, hatte die Teilnehmer bereits vor Tagen vor Schneefall auf der Zugspitze gewarnt. Etwa 600 Läufer waren im österreichischen Ehrwald gestartet, um die 2.100 Höhenmeter im Laufschritt zu besteigen. «Für viele ist der rund 16 Kilometer lange Weg nach oben das Ziel, den nur die Allerschnellsten in gut zwei Stunden bewältigen», warb der Veranstalter. (dapd)

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