Mozambik: Tote bei Überschwemmungen

Aktualisiert

MozambikTote bei Überschwemmungen

Mindestens 36 Menschen haben im südostafrikanischen Mozambik durch schwere Überschwemmungen ihr Leben verloren, Zehntausende mussten vor den Fluten aus ihren Häusern fliehen.

Unterspülte Strasse bei Maputo, der Hauptstadt Mozambiks.

Unterspülte Strasse bei Maputo, der Hauptstadt Mozambiks.

In Mosambik sind laut der UNO durch heftige Überschwemmungen mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der am stärksten betroffenen Provinz Gaza seien 26 Tote gezählt worden, teilte die UNO am Freitag mit.

Fast 68'000 Menschen hätten wegen der anhaltenden Regenfälle ihre Häuser verlassen müssen. Insgesamt seien fast 85'000 Menschen betroffen. Diese Zahl könne aber allein in der südlichen Provinz Gaza auf 100'000 steigen.

Weitere Regenfälle angekündigt

Die UNO rief die Geberländer dazu auf, zusätzliche finanzielle Mittel für Hilfsmassnahmen in dem südostafrikanischen Land bereitzustellen. Es wurden weitere Regenfälle befürchtet.

2008 waren bei einer schweren Flutkatastrophe in Mosambik etwa 800 Menschen getötet worden. Insgesamt waren damals mehrere Millionen Menschen betroffen. (sda)

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