Aktualisiert 04.06.2015 15:01

Löwenangriff in Südafrika

Tote Touristin arbeitete für «Game of Thrones»

Eine Löwin hat eine 29-jährige Frau auf einer Safari totgebissen. Die Touristin habe den Angriff selbst verschuldet, sagt der Tourguide.

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Am 1. Juni 2015 ist eine US-Touristin von einer Löwin angegriffen worden. Ein Mann geht an den Warnschildern im Wildpark in Johannesburg vorbei.

Am 1. Juni 2015 ist eine US-Touristin von einer Löwin angegriffen worden. Ein Mann geht an den Warnschildern im Wildpark in Johannesburg vorbei.

Keystone
Nach Angaben von diversen Medien handelt es sich beim Opfer um Kate C. Sie arbeitete  für die US-Serie «Game of Thrones» im Bereich visuelle Effekte.

Nach Angaben von diversen Medien handelt es sich beim Opfer um Kate C. Sie arbeitete für die US-Serie «Game of Thrones» im Bereich visuelle Effekte.

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Der Vorfall sorgte bei den internationalen Medien für grosses Aufsehen.

Der Vorfall sorgte bei den internationalen Medien für grosses Aufsehen.

Keystone

Nach dem Tod einer US-Touristin durch den Angriff einer Löwin in einem südafrikanischen Tierpark hat der Tourbegleiter die Schuld an dem Unglück von sich gewiesen. Die Firma des 66-jährigen Pierre Potgieter, Kalabash Tours, erklärte am späten Mittwoch, die 29-jährige Kate C. habe eigenmächtig das Autofenster heruntergelassen, um Fotos zu machen. Dann habe eine Löwin sie durchs Fenster angegriffen. Die Frau starb an schweren Bisswunden. Sie arbeitete Medienberichten zufolge für die US-Serie «Game of Thrones» im Bereich visuelle Effekte.

Potgieter, der am Steuer sass, war bei dem Angriff vom Montag selbst verletzt worden, als er versuchte, der Frau zu helfen. Er wurde mit schweren Armverletzungen und einem Herzanfall ins Krankenhaus gebracht und sei «schwer traumatisiert», erklärte Kalabash Tours. Der Tourbegleiter warf zudem einem Parkangestellten, der zu dem Unglücksort geeilt kam, Zögerlichkeit bei ersten Rettungsmassnahmen vor. Potgieter habe ausserdem die Zeit, bis der Krankenwagen eintraf, als «sehr lang» empfunden.

Der Löwenpark nahe Johannesburg erklärte seinerseits, es sei verboten, während der Fahrt die Fenster zu öffnen. Der Rettungswagen sei rasch zur Stelle gewesen. Der Park blieb geöffnet, die Löwin wurde in einer nicht öffentlichen Anlage untergebracht. (afp)

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