Aktualisiert 01.02.2019 09:03

St. GallenTotenköpfe pflastern den Weg dieses Beizers

Was im Rheintal für wohlige Schauer sorgt, kommt jetzt nach St. Gallen: Dutzende Totenköpfe zieren die neue Rockstar-Lounge an der Brühlgasse.

von
sav
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Wo vorher ein Puff war, entstand letztes Jahr in Au SG die erste Rockstar-Lounge.

Wo vorher ein Puff war, entstand letztes Jahr in Au SG die erste Rockstar-Lounge.

zVg
Sie zeichnet sich durch ihre spezielle Deko aus: überall sind Totenköpfe.

Sie zeichnet sich durch ihre spezielle Deko aus: überall sind Totenköpfe.

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An der Brühlgasse 44 in der St. Galler Innenstadt öffnet am Freitag nun eine Filiale der Rockstar-Lounge.

An der Brühlgasse 44 in der St. Galler Innenstadt öffnet am Freitag nun eine Filiale der Rockstar-Lounge.

sav
Bar im Totenkopf-Look eröffnet in St. Gallen

Nach einem erfolgreichen Start der Bar in Au SG eröffnet der Besitzer ein Lokal in der Innenstadt von St. Gallen. Der Totenschädel ist wieder omnipräsent.

Ein Blick ins Lokal mit Interview des Besitzers. (Video: sav)

Wo vorher ein Puff war, entstand letztes Jahr in Au SG die erste Rockstar-Lounge, die sich durch ihre spezielle Deko auszeichnet: überall sind Totenköpfe – selbst die Trinkgläser und die Toilettenbürsten zeigen das Motiv.

Salvatore Zafarana (32), Besitzer der Rockstar-Lounge, haben Totenköpfe schon als Kind fasziniert. Er habe Totenköpfe gezeichnet und Dinge mit Totenkopfmotiven gesammelt. «Im Film ‹Fluch der Karibik› gibt es super Szenen in einer Grotte mit Totenschädeln und Wasserfällen», sagt Zafarana. «Als ich den Filmsah, dachte ich: Wieso eröffne ich nicht eine Bar mit einem solchen Ambieten?»

Mordsstimmung in St. Gallen

Diesen Freitag eröffnet er nun die erste Filiale an der Brühlgasse 44 in St. Gallen. Dabei war die Rockstar-Lounge ursprünglich nur als Nebenbeschäftigung gedacht. Doch als an der Brühlgasse nach elf Jahren die Box ihre Tore schloss, ergriff Zafarana die Gelegenheit. In den letzten Wochen verpasste er dem Lokal den für ihn typischen morbiden Look. An den Wänden leuchten Bilder mit düsteren Motiven: Schädel, Fratzen und blutverschmierte Handabdrücke. Daneben hängen Schädel in allen möglichen Farben und auch der Tank der Wasserpfeifen auf dem Tisch besteht aus drei Totenköpfen. «Die Lounge hat drei Stockwerke: In den unteren Stockwerken wird es clubmässig, im obersten gibts eine Shisha-Lounge.»

Angsteinflössend finde er das Symbol keineswegs, höchstens abenteuerlich. Die Atmosphäre sei vielleicht ein wenig düster, wirke aber beruhigend auf die Gäste. Das Konzept scheint zu funktionieren: Wegen zahlreicher Anfragen von Gästen liess Zafarana das Logo der Rockstar-Lounge auf Caps, T-Shirts, Hoodies und Handyhüllen drucken.

Nun fiebert Zafarana der Eröffnung am Freitag entgegen. «Im Rheintal wurde die Lounge super aufgenommen. Ich hoffe, dass dies in St. Gallen auch der Fall sein wird.»

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