Aktualisiert 17.03.2004 10:14

Toter in Berghütte: Erbrochen und erstickt

Der 16-jährige Freiburger aus dem Seebezirk, der am Sonntagmorgen tot in einer Berghütte im Gebiet von Falli-Hölli gefunden wurde, ist ohne Fremdeinwirkung ums Leben gekommen.

Er erbrach und erstickte danach. Die genaue Todesursache werde erst nach rund zwei Monaten feststehen, sagte der zuständige Jugendrichter am Mittwoch der Nachrichtenagentur sda auf Anfrage. Es gebe jedoch starke Gründe anzunehmen, dass er erstickte, nachdem er erbrochen hatte.

Warum der Jüngling erbrochen habe, könne erst nach Vorliegen des Ergebnisses der Autopsie gesagt werden, sagte der Richter. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit könne er die Einwirkung Dritter ausschliessen.

Der tote Jüngling war am Sonntagmorgen von der Polizei und den alarmierten Rettungskräften in der Berghütte auf Gemeindegebiet von Plasselb in den Freiburger Voralpen gefunden worden. Er hatte sich dort mit Gleichaltrigen aufgehalten. Die Gruppe war am Samstagabend eingetroffen.

(sda)

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