«Tatort»: Toter Mäzen, eine Seilbahn und 20 Japaner
Aktualisiert

«Tatort»Toter Mäzen, eine Seilbahn und 20 Japaner

20 Minuten kennt die ersten Details zum dritten Luzerner «Tatort». Nächste Woche starten die Dreharbeiten – noch fehlen der Regisseurin die Statisten.

von
Bettina Bendiner

Die «Tatort»-Produktion läuft beim Schweizer Fernsehen wie am Schnürchen. Nach dem bei den Kritikern durchgefallenen «Wunschdenken» starten am 30. August die Dreharbeiten zum dritten Luzerner Krimi «Hanglage mit Aussicht».

Stefan Gubser alias Kommissar Flückiger und Delia Mayer als seine Partnerin Liz Ritschard stehen schon in den Startlöchern. Noch fehlen Regisseurin Sabine Boss die Statisten. Insbesondere asiatische. Für die Produktion werden noch eine Gruppe von zwanzig Japanern und weitere Statisten, «Frauen und Männer jeden Alters» gesucht. Die Dreharbeiten dauern bis zum 30. September und finden im Luzerner Umland statt. Welche Rolle die Komparsen übernehmen, ist noch unklar. Fest steht hingegen die Handlung: Ein «toter Lebemann und Mäzen» liegt im Wald. Ein Bauer wird verdächtigt, ihn aus der Seilbahn geschubst zu haben. Dann kommen möglicherweise die japanischen Statisten ins Spiel. Kommissar Flückiger ermittelt weiter und stösst dabei «auf das diskrete Geschäft von Ansiedlungsspezialisten für reiche Ausländer».

Mehr ist noch nicht bekannt über den dritten Luzerner «Tatort». Aber: Trotz des Flops mit «Wunschdenken» hat sich die ARD für die fortgesetzte Ausstrahlung der Schweizer Krimis entschieden.

Statisten für «Tatort» gesucht

statisten@hugofilm.ch.

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