Aktualisiert 28.07.2004 17:54

Toter unter Kirchenfeldbrücke: Kein Verbrechen

Der 17-Jährige, der in der Nacht auf vergangenen Samstag bei einem Sturz von der Berner Kirchenfeldbrücke getötet wurde, ist offenbar nicht Opfer eines Verbrechens gewesen.

Aufgrund der Ermittlungen und insbesondere der Erkenntnisse des Instituts für Rechtsmedizin gibt es keine Hinweise auf Dritteinwirkungen, wie das Untersuchungsrichteramt und die Stadtpolizei Bern am Mittwoch mitteilten. Unklar ist weiterhin, ob es sich um einen Unfall oder Selbstmord handelte. Zeugen, welche den Sturz des Jugendlichen beobachtet hatten, wurden nicht gefunden. Die beiden jungen Frauen, die zuletzt in Begleitung des Verstorbenen gesehen worden seien, hätten sich aber gemeldet. Gemäss der Befragung ist der 17-Jährige mehrmals über das Brückengeländer nach Aussen und wieder zurück gestiegen. (dapd)

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