Eltern klagen: Toter US-Soldat ohne Herz in die Heimat überführt
Aktualisiert

Eltern klagenToter US-Soldat ohne Herz in die Heimat überführt

Ein junger US-Soldat (21) nahm sich in Athen das Leben. Nach einer Autopsie wurde sein Leichnam in die USA überführt. Doch das Herz fehlte. Jetzt verklagen die Eltern Griechenland.

Die Eltern eines toten US-Soldaten haben die griechischen Behörden verklagt: Grund: Der Leichnam ihres Sohnes wurde aus Griechenland ohne Herz übergeführt. Von dem Organ fehlt jede Spur.

Der 21 Jahre alte Brian L. hatte sich im vergangenen Jahr während einer Feier auf dem Gelände der US-Botschaft in Athen erschossen. In einem Krankenhaus wurde anschliessend eine Autopsie durchgeführt, wie ein Sprecher der griechischen Botschaft erklärte. Dabei sei das Herz für eine Untersuchung entnommen worden. Wohin es dann kam, sagte der Sprecher nicht.

Brians Eltern erklärten, man habe ihnen später ein Herz geschickt. Dabei habe es sich jedoch nicht um das ihres Sohnes gehandelt. Neben der griechischen Regierung und dem Athener Krankenhaus hatten sie zuvor bereits das US-Verteidigungsministerium verklagt. (sda)

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