Totgeglaubter Brite lebt wie Gott in Frankreich
Aktualisiert

Totgeglaubter Brite lebt wie Gott in Frankreich

Ein längst totgeglaubter Brite lebt einem Zeitungsbericht zufolge seit Jahren in Frankreich und wurde bislang sogar vom britischen Staat finanziell unterstützt.

Der heute 71-Jährige habe 1993 einen Abschiedsbrief hinterlassen und sei kurz darauf von einer Fähre verschwunden, berichtete das britische Boulevard-Blatt «Sun» am Montag. Er und seine Frau hätten bei Gläubigern und der Steuerbehörde Schulden in Höhe von umgerechnet rund 430 000 Franken gehabt.

Drei Monate später sei er jedoch wieder aufgetaucht, habe mit seiner Frau unter anderem Namen ein neues Leben in Nordirland begonnen und sich vor zwei Jahren in Frankreich zur Ruhe gesetzt - wo er im Namen eines ehemaligen Nachbarn finanzielle Leistungen vom britischen Staat beantragte.

Die «Sun» zitierte die Tochter des munteren Rentners mit den Worten: «Ich kann all diese Lügen und diesen Betrug nicht mehr ertragen». Sie «brenne vor Wut», dass jemand, den sie so sehr geliebt habe, sie derart belogen habe.

(sda)

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