Aktualisiert 14.01.2020 13:04

Festnahme in PeruTouristen verrichten ihr Geschäft in Inka-Tempel

Urlaubern wird in Peru die Schändung eines Machu-Picchu-Tempels vorgeworfen. Sie wurden festgenommen.

von
leg
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Touristen wird in Peru die Schändung eines Tempels der weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu vorgeworfen.

Touristen wird in Peru die Schändung eines Tempels der weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu vorgeworfen.

AP/Martin Mejia
Sie sollen in den Inka-Ruinen ihre Notdurft verrichtet haben.

Sie sollen in den Inka-Ruinen ihre Notdurft verrichtet haben.

Keystone/str
Gegen die Touristen wird wegen mutmasslicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt.

Gegen die Touristen wird wegen mutmasslicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt.

epa/Raul Garcia

In Peru sind sechs Touristen festgenommen worden, weil sie in einem Tempel der weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu ihre Notdurft verrichtet haben sollen. Gegen sie werde wegen mutmasslicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt. Das sagte am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Andina der Polizeichef von Cusco, Wilbert Leyva.

Die Touristen stammen aus Frankreich, Argentinien, Brasilien und Chile. Ihnen drohen vier Jahre Haft. Nachdem Parkwächter und Polizisten sie im Sonnentempel gefunden hatten, wurden sie am Sonntag festgenommen. Die grössten Teile des im Zentrum von Machu Picchu gelegenen Tempels sind für Touristen gesperrt.

Exkremente gefunden

Nach Angaben der peruanischen Behörden wurden in dem Tempel Exkremente gefunden. Auch hätten die Behördenmitarbeiter dort einen Stein gefunden, der aus der Wand herausgebrochen sei und einen Riss im Boden verursacht habe.

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt rund 80 Kilometer nordwestlich der südperuanischen Stadt Cusco gehört zu den grössten Touristenattraktionen Südamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

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