Aktualisiert 01.07.2018 19:59

Von Küste abgetrieben

Touristin harrt 21 Stunden auf Luftmatratze aus

Fast einen Tag lang trieb eine russische Touristin (55) auf einer Luftmatratze im Meer vor der griechischen Insel Kreta. Sie war beim Baden eingeschlafen.

von
sil
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Beim Baden an der Küste von Rethymo auf der griechischen Insel Kreta schlief eine russische Touristin auf einer Luftmatratze ein. Die Strömung trieb sie auf das offene Meer. Erst ...

Beim Baden an der Küste von Rethymo auf der griechischen Insel Kreta schlief eine russische Touristin auf einer Luftmatratze ein. Die Strömung trieb sie auf das offene Meer. Erst ...

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... nach 21 Stunden wurde die 55-Jährige von der Grenz- und Küstenwache Frontex gefunden. Die Frau ...

... nach 21 Stunden wurde die 55-Jährige von der Grenz- und Küstenwache Frontex gefunden. Die Frau ...

Frontex
... musste mit starkem Sonnenbrand, Herzproblemen und starker Unterkühlung ins Spital gebracht werden.

... musste mit starkem Sonnenbrand, Herzproblemen und starker Unterkühlung ins Spital gebracht werden.

Frontex

Zwölf Kilometer vor dem Küstenstädtchen Rethymo auf der griechischen Insel Kreta musste eine 55-jährige Touristin aus Russland auf ihrer Luftmatratze auf Rettung warten. Die Frau trieb 21 Stunden lang auf dem Mittelmeer, wie die griechische Lokalzeitung «Neakriti» berichtet.

Die russische Ärztin machte zusammen mit ihrem Mann (59) und ihrer Tochter (28) Ferien auf Kreta. Am vergangenen Mittwoch badeten sie an der Küste. Die 55-Jährige legte sich im Meer auf eine Luftmatratze und schlief ein. Die starke Strömung hat sie dann aufs offene Meer hinausgetrieben.

«Ein Wunder ist passiert»

Die Angehörigen alarmierten die Rettungskräfte, nachdem die Mutter nicht ins Hotel zurückgekehrt war. Diese machten sich mit Booten und Jet Skis auf die Suche. Nach 21 Stunden wurde die vermisste Russin dann gefunden. Die Grenz- und Küstenwache Frontex sagt gegenüber «The Sun»: «Am Morgen des 28. Junis wurde die vermisste Frau von einem Flugzeug der griechischen Grenzwache entdeckt. Danach wurde sie von einem Schiff der Grenzwache gerettet.»

Die Russin wurde anschliessend mit starkem Sonnenbrand, Herzproblemen und lebensgefährlicher Unterkühlung ins Spital gebracht. Die erleichterte 28-jährige Tochter postete in den sozialen Medien: «21 Stunden, verdammt noch mal. Ich werde mich an diesen Tag erinnern. Ein Wunder ist passiert.»

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