21.10.2019 16:44

Riskantes FotoTouristin klettert für Selfie über Schiffs-Reling

Eine Schiffspassagierin riskierte für ein spektakuläres Selfie ihr Leben. Das Kreuzfahrt-Unternehmen hat dafür ein lebenslanges Reiseverbot mit ihren Schiffen verhängt.

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Die Touristin, die über die Reling der «Allure of the Seas» gestiegen ist, um ein Selfie zu schiessen, hatte nochmals Glück.

Die Touristin, die über die Reling der «Allure of the Seas» gestiegen ist, um ein Selfie zu schiessen, hatte nochmals Glück.

epa/Vesa-matti Vaara
Andere hatten weniger Glück. So beispielsweise Colette Moreno (links), die kurz nach diesem Selfie im Auto starb. Sie ist nicht die einzige...

Andere hatten weniger Glück. So beispielsweise Colette Moreno (links), die kurz nach diesem Selfie im Auto starb. Sie ist nicht die einzige...

Bild: SpikeDawson
Von diesen Klippen stürzten zwei Australier in den Tod. Das Paar liess im portugiesischen Badeort Ericeira das Smartphone fallen. Wohl beim Versuch, es festzuhalten, stürzte es eine fast 40 Meter hohe Mauer hinunter.

Von diesen Klippen stürzten zwei Australier in den Tod. Das Paar liess im portugiesischen Badeort Ericeira das Smartphone fallen. Wohl beim Versuch, es festzuhalten, stürzte es eine fast 40 Meter hohe Mauer hinunter.

Wikipedia/Joaomartinho63

Das hätte ins Auge gehen können: Eine Frau ist von ihrer Balkon-Kabine über die Reling der «Allure of the Seas», dem drittgrössten Kreuzfahrtschiff der Welt, gestiegen, um sich für ein Selfie in Pose zu werfen.

Passagier Peter Blosic war ebenfalls auf dieser Karibik-Kreuzfahrt nahe Haiti, als er erkannte, dass sich die Frau in Lebensgefahr begab. Blosic machte ein Foto der anonymen Frau im blauen Badeanzug mit ausgestreckten Armen und teilte es mit den Worten: «Ich habe das gerade auf der Allure gesehen. Was für eine absolute Idiotin. Du kannst nicht von einem Schiff fallen, es sei denn, du benimmst dich wie ein Idiot!»

Blosic alarmierte umgehend die Gästebetreuung, nachdem er die Frau jenseits der Reling erwischt hatte. Die Reederei reagierte sofort und brachte den Gast in Falmouth (Jamaika) an Land. Darüber hinaus verhängte die Royal Caribbean gegen sie ein lebenslanges Reiseverbot.

(20 Minuten)

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