Aktualisiert 22.04.2014 12:11

Sri LankaTouristin wegen Buddha-Tattoo verhaftet

Das Tattoo einer Buddha-Statue kam in Sri Lanka gar nicht gut an. Eine britische Touristin ist am Flughafen wegen ihrer Hautverzierung festgenommen und ausgewiesen worden.

Ihr Tattoo wurde dieser Britin zum Verhängnis.

Ihr Tattoo wurde dieser Britin zum Verhängnis.

Eine britische Touristin mit einem Buddha-Tattoo auf dem rechten Arm ist in Sri Lanka festgenommen und von einem Gericht des Landes verwiesen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Frau kurz nach ihrer Ankunft aus dem benachbarten Indien am Flughafen in Gewahrsam genommen.

Danach sei die Frau einem Richter vorgeführt worden, der die Ausweisung verfügt habe. Über die Gründe für das Urteil wurden keine Angaben gemacht.

Im mehrheitlich buddhistischen Sri Lanka geht die Justiz jedoch immer wieder gegen Ausländer vor, die sich nach ihrer Ansicht respektlos gegenüber religiösen Symbolen verhalten. Im August 2012 wurden drei Franzosen zu sechsmonatigen Haftstrafen verurteilt, weil sie eine Buddha-Statue geküsst hatten. Die Strafen wurden jedoch zur Bewährung ausgesetzt. (sda)

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