Trainer Kuhn: «Die EM ist schon in den Köpfen drin»
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Trainer Kuhn: «Die EM ist schon in den Köpfen drin»

Beim Turnier der Kontinente in Österreich will die Schweizer Nationalmannschaft ihren Aufwärtstrend bestätigen.

Chile am Freitag in Wien und Japan am Dienstag in Klagenfurt lauten die nächsten Aufgaben der Schweizer Fussballer. Das seien adäquate Gegner, wenn man bedenke, dass die europäischen Nationen ihre Qualifikationspartien austragen, erklärt Verbandspräsident Ralph Zloczower.

Und Köbi Kuhn sagt im Hinblick auf die beiden Tests: «Es ist die Saison 2007/08, es ist die Saison mit der EM. Und die ist sehr, sehr nahe gerückt. Die Spieler haben verstanden, dass es bis dorthin nur noch wenige Monate sind, dass es interne Konkurrenz gibt. Die Endrunde ist in den Köpfen drin.» Deshalb glaubt der Coach, «dass wir eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die bereit ist, alles zu geben». Selbst wenn das Ambiente dürftig sein dürfte, die Widersacher nicht so prominent sind wie zuletzt. «Wir müssen die jüngsten Leistungen bestätigen. Jedermann erwartet von uns, dass wir gut spielen», weiss Kuhn.

Der Trainer gibt Rückkehrer Fabio Celestini und Neuling Mario Eggimann eine Bewährungschance. Kuhn hat sie nicht ins Camp einberufen, «damit sie die wunderschöne Landschaft oder das gute Essen geniessen können». Goalie Johnny Leoni ist nicht für ein Debüt vorgesehen. Das Rotationsprinzip verlangt, dass sich Pascal Zuberbühler und Diego Benaglio abwechseln. Captain Alex Frei soll nach seiner viermonatigen Verletzungspause gegen die Japaner zumindest beginnen.

Florian A. Lehmann

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