Aktualisiert 06.08.2007 22:22

«Trainerwechsel nützt nichts»

Der FCSG steckt in der Krise. Die Fans sind enttäuscht, die Stimmung ist gedrückt. In der Kritik stehen der Trainer und der Sportchef.

Mit null Punkten auf dem letzten Rang: Die Lage des FCSG lässt sich kaum noch schönreden. Vier Niederlagen hintereinander gehen auch an den Fans nicht spurlos vorbei: «Viele Anhänger sind enttäuscht von der Leistung des Klubs», sagt FCSG-Fanbetreuer Urs Baumgartner. Die Meinungen gehen stark auseinander: Während einige schon jetzt Köpfe rollen sehen wollen, zeigen sich andere noch geduldig. Vor allem nerve man sich über die Transferpolitik von Sportchef René Weiler und über die Beschönigungen von Trainer Rolf Fringer. «Es geht einfach nicht vorwärts», sagt Urs Baumgartner.

Jürg Riedener, Präsident des Fanclubs Super Green und Fan-Delegierter, hat die Geduld noch nicht verloren: «Diejenigen, die dem FCSG die Suppe eingebrockt haben, sollen sie auch wieder auslöffeln.» Den Trainer jetzt zu wechseln, würde laut Riedener nichts nützen. Ähnlich beurteilt Andi Ledergerber, Präsident der FCSG Green-Supporters, die Lage: «Man sollte nichts überstürzen.»

Allerdings müsse schon bald etwas geschehen, andernfalls müssten wohl gewisse Leute gehen, so Ledergerber. Beim Klub stossen die Fans auf Verständnis: «Wir können die Enttäuschung verstehen. Das ist Fussball», sagt Patrick Köppel, administrativer Leiter des FCSG.

(hus)

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