Aktualisiert 21.03.2005 21:37

Trainingspisten gesucht

Der regionale Fahrlehrerverband sucht dringend drei Gelände, um darauf die neuen obligatorischen Fahrtrainings durchzuführen. Bisher wurde aber keines gefunden.

Ab dem 1. Dezember müssen Fahrschulabgänger gemäss Diktat des Bundes zusätzlich noch ein zweitägiges Fahrtraining absolvieren. Dazu werden Trainingspisten von mindestens 100 auf 30 Meter benötigt.

Der Regionale Fahrlehrerverband sucht deshalb drei Gelände, um mit den jährlich 6500 Fahrschulabgängern der Region die Kurse durchführen zu können. «Wir haben bis ins hinterste Laufental gesucht, aber nichts gefunden», klagt Verbandssprecher Felix Knöpfel. Denn die Gemeinden befürchten mehr Lärm.

Auf den Pisten sollen jeweils 12 Teilnehmer Vollbremsung, Slalomfahren und Schleudern üben. Die Kurse werden 720 Franken kosten. «Wenn wir bis Mai nichts finden, müssen wir an die Kantone appellieren, eigenes Gelände zur Verfügung zu stellen», sagt Knöpfel. Denn schliesslich seien es diese, die den Vollzug zu garantieren hätten.

(lvi)

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