Tram-Frontalcrash: Sieben Verletzte

Aktualisiert

Tram-Frontalcrash: Sieben Verletzte

Bei einer Frontalkollision zweier Trams in Zürich sind sieben Menschen verletzt worden. Zum Unfall kam es, weil ein Chauffeur den Vortritt missachtet hatte - ein Fehler, der jetzt 1,5 Millionen Franken kostet.

Zwei Passagiere mussten ins Spital gebracht werden. Eine 76-jährige Frau wurde mit Herzproblemen und ein 58-jähriger Mann mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Spital gebracht. Beide konnten am Samstag das Spital wieder verlassen. Die beiden Wagenführer und drei weitere Passagiere erlitten leichte Verletzungen.

Nach ersten Abklärungen führte ein Fehler eines der Tramführer bei der Haltestelle Schwamendingerplatz zum Unfall. Dort endet ein Tramtunnel, in dem im Gegensatz zum übrigen Tramnetz Linksverkehr herrscht. Deshalb müssen die Trams nach dem Tunnel wieder kreuzen. Der fehlbare Chauffeur verweigerte dabei dem entgegenkommenden Tram den Vortritt worauf die Fahrzeuge frontal zusammenprallten.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Franken. Der Tramverkehr blieb von 20 Uhr bis nach Mitternacht unterbrochen. Kurz vor 2 Uhr nachts war die Linie wieder frei. (sda)

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