Tram Zürich-West verzögert sich nicht durch Beschwerden
Aktualisiert

Tram Zürich-West verzögert sich nicht durch Beschwerden

Zwei Wochen vor der kantonalen Volksabstimmung über die Tramlinie Zürich-West hat das Bundesverwaltungsgericht einen wichtigen Verfahrensentscheid gefällt.

Es entzog Einsprachen gegen das Projekt für die Teilabschnitte «Aargauerstrasse» und «Hardstrasse» die aufschiebende Wirkung, wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich am Montag mitteilte. Dies bedeute, dass trotz des Gerichtsverfahrens planmässig mit dem Bau begonnen werden könne, falls das Stimmvolk am 25. November 2007 dem Kredit zustimme. Es geht um einen Beitrag des Kantons von 90 Millionen Franken. Als Baubeginn ist der Sommer 2008 vorgesehen. Eine Verzögerung hätte den Bundesbeitrag von 75 Millionen Franken gefährdet, da dieser zwingend an einen Baubeginn vor Ende 2008 geknüpft ist. Der Bundesbeitrag stammt aus dem neu errichteten Infrastrukturfonds und reduziert die Beiträge von Stadt und Kanton an das Tram Zürich-West um die Hälfte. Die Stadtbevölkerung hatte dem Kredit der Stadt Zürich über 59 Millionen Franken bereits am vergangenen 17. Juni klar zugestimmt. Das Tram Zürich-West soll Ende 2011 den Betrieb aufnehmen, zwei wichtige S-Bahnhöfe, Hardbrücke und Altstetten, verbinden und somit Anschlüsse für den ganzen Kanton schaffen. (dapd)

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