Aktualisiert 16.04.2019 19:43

Zürich

«Tramsurfen ist eine gefährliche Aktion»

Ein Leser fotografierte junge Tramsurfer beim Schaffhauserplatz Zürich. Das ist leichtsinnig und verboten.

von
som
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Diesen Tramsurfer fotografierte ein Leser am 15. April beim Schaffhauserplatz.

Diesen Tramsurfer fotografierte ein Leser am 15. April beim Schaffhauserplatz.

Leser-Reporter
Bei den VBZ weiss man nichts vom Vorfall, wie Sprecherin Daniela Tobler sagt: «Wir stellen aber gegen alle Tramsurfer Strafantrag, wenn wir davon Kenntnis haben – auch im aktuellen Fall gegen unbekannt.» Tobler rät auch, die Polizei zu rufen, wenn man einen Tramsurfer sieht.

Bei den VBZ weiss man nichts vom Vorfall, wie Sprecherin Daniela Tobler sagt: «Wir stellen aber gegen alle Tramsurfer Strafantrag, wenn wir davon Kenntnis haben – auch im aktuellen Fall gegen unbekannt.» Tobler rät auch, die Polizei zu rufen, wenn man einen Tramsurfer sieht.

Glücklicherweise komme das Tramsurfen relativ selten vor, so Tobler: «Die VBZ verurteilen dies aber.» Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der ein Tram fahre, sei es eine gefährliche Aktion, bei der die Verletzungsgefahr für die Tramsurfer hoch sei.

Glücklicherweise komme das Tramsurfen relativ selten vor, so Tobler: «Die VBZ verurteilen dies aber.» Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der ein Tram fahre, sei es eine gefährliche Aktion, bei der die Verletzungsgefahr für die Tramsurfer hoch sei.

Schaffhauserplatz, am Montagabend um 18.40 Uhr. Ein Mann in Trainerhosen und Kapuzenjacke steht auf der Kupplung des Trams Nummer 15. Zwei Jugendliche schauen im hinteren Teil des Fahrzeuges aus dem Fenster. Einer hält den Daumen hoch, als ihn ein Leser-Reporter fotografiert.

«Sie spürten wohl den Frühling», so der Leser. Er schätzt, dass der Tramsurfer so mindestens eine Station mitfuhr. «Das Tram war aber sehr langsam unterwegs.»

«Strafantrag gegen unbekannt»

Bei den VBZ weiss man nichts vom Vorfall, wie Sprecherin Daniela Tobler sagt: «Wir stellen aber gegen alle Tramsurfer Strafantrag, wenn wir davon Kenntnis haben – auch im aktuellen Fall gegen unbekannt.» Tobler rät auch, die Polizei zu rufen, wenn man einen Tramsurfer sieht.

Glücklicherweise komme das relativ selten vor, so Tobler: «Die VBZ verurteilen dies aber.» Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der ein Tram fahre, sei es eine gefährliche Aktion, bei der die Verletzungsgefahr für die Tramsurfer hoch sei. «Sie gefährden nicht nur sich selber, sondern könnten auch einen Unfall auslösen, bei dem sie auch andere Verkehrsteilnehmende gefährden.»

Unangenehme Folgen

Tramsurfen könnte für den Jugendlichen weitere unangenehme Folgen haben, denn gemäss dem Personenbeförderungsgesetz würde ein solches Vergehen wegen «vorsätzlichen Besteigens eines Fahrzeugs während der Fahrt» bestraft werden, sagt Tobler.

Dies hat eine Busse zur Folge, wie es beim Stadtrichteramt auf Nachfrage heisst. Einen Betrag kann man dort nicht nennen, da kein entsprechender Fall bekannt ist.

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