Vladimir Luxuria: Transsexuelle in Sotschi verhaftet
Aktualisiert

Vladimir LuxuriaTranssexuelle in Sotschi verhaftet

«Schwul ist okay», stand auf der Regenbogenfahne von Vladimir Luxuria, die sie in Sotschi schwang. Deswegen sei sie verhaftet worden, twitterte die ehemalige Abgeordnete.

Vladimir Luxuria 2009 bei einem Auftritt im italienischen Fernsehen.

Vladimir Luxuria 2009 bei einem Auftritt im italienischen Fernsehen.

Eine italienische Transsexuellen-Aktivistin ist nach eigenen Angaben in Sotschi festgenommen worden, als sie am Austragungsort der Olympischen Winterspiele eine Regenbogenfahne mit der Aufschrift «Schwul ist okay» trug. Sie sei am Sonntag mehrere Stunden festgehalten worden, ehe sie wieder freigelassen worden sei, teilte Vladimir Luxuria auf ihrer Website und über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Ob offizielle Vorwürfe gegen sie erhoben wurden, war zunächst unklar. Die Organisatoren der Winterspiele erklärten am Montag, ihnen lägen keine Informationen über eine Festnahme vor.

Luxuria war früher kommunistische Abgeordnete im italienischen Parlament und ist inzwischen eine bekannte Aktivistin für die Rechte von Transsexuellen.

Auf ihrer Webseite wurde ein Foto von ihr nach ihrer angeblichen Freilassung aus dem Polizeigewahrsam veröffentlicht. Zuvor hatte sie getwittert: «Ich bin in Sotschi. Grüsse in den Farben des Regenbogens, in Putins Gesicht.»

Ihre Freilassung feierte Luxuria auf Twitter:

(sda)

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