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Trauerfeier für Gerald Ford in Kalifornien

Mit einem Gottesdienst im Familienkreis haben am Freitag die sechstägigen Trauerfeierlichkeiten für den ehemaligen US-Präsidenten Gerald Ford begonnen.

Der mit der Flagge der Vereinigten Staaten bedeckte Sarg Fords wurde im kalifornischen Palm Desert in der St.-Margaret-Kirche aufgebahrt, in der der einstige Präsident und seine Frau Betty seit 1977 an nahezu jedem Sonntagsgottesdienst teilgenommen hatten.

Nach dem Gebet von Angehörigen und Freunden sollte auch die Öffentlichkeit in dem östlich von Los Angeles gelegenen Palm Desert die Gelegenheit erhalten, Ford die letzte Ehre zu erweisen. Die Sicherheitsvorkehrungen um die Kirche wurden verstärkt, über dem Gebäude waren Hubschrauber im Einsatz.

Am Samstag sollte der Leichnam Fords von Kalifornien nach Washington geflogen werden. Dort wird der Sarg in der Rotunde des Kapitols aufgebahrt, ehe in der National Cathedral am Dienstag die offizielle Trauerfeier stattfindet. US-Präsident George W. Bush hat diesen Tag zum nationalen Trauertag erklärt. Die Beisetzung ist für Mittwoch in Michigan geplant, wo Ford aufwuchs.

Ford starb am Dienstagabend im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Kalifornien. Er war der 38. Präsident der USA und der einzige, der niemals ins Amt gewählt wurde: 1974 löste er den wegen der Watergate-Affäre zurückgetretenen Richard Nixon ab. In seine kurze Amtszeit fiel das Ende des Vietnamkriegs, der 1975 mit der Niederlage der USA endete. (dapd)

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