02.02.2020 20:50

Ex-Pilot der Royal Air ForceTrauernder Brite bereist mit Frettchen die Welt

Charles Hammerton gab seinen Job als Pilot bei der Royal Air Force auf und brach zu einer Reise auf. Seine Beweggründe: Innerhalb eines Jahres waren drei geliebte Personen gestorben.

von
hüt
2.2.2020
Der Roadtrip mit Frettchen Bandit half Charles in einer schweren Zeit. Der Ex-Royal-Air-Force-Pilot litt an einer posttraumatischen Belastungsstörung und musste innerhalb eines Jahres drei Todesfälle von geliebten Menschen verkraften. @charleshammertoninspire

Der Roadtrip mit Frettchen Bandit half Charles in einer schweren Zeit. Der Ex-Royal-Air-Force-Pilot litt an einer posttraumatischen Belastungsstörung und musste innerhalb eines Jahres drei Todesfälle von geliebten Menschen verkraften. @charleshammertoninspire

Im Van bereiste er mit seinem Frettchen Bandit 14 Länder in Europa. @charleshammertoninspire

Im Van bereiste er mit seinem Frettchen Bandit 14 Länder in Europa. @charleshammertoninspire

In warmen Ländern wie Spanien trug Chris Bandit meist in einer Kühltasche mit sich herum. Im Van, wo sie einen grossen Teil der Zeit verbrachten, herrschte stets eine kühle Brise. @charleshammertoninspire

In warmen Ländern wie Spanien trug Chris Bandit meist in einer Kühltasche mit sich herum. Im Van, wo sie einen grossen Teil der Zeit verbrachten, herrschte stets eine kühle Brise. @charleshammertoninspire

2017 verlor Charles Hammerton seine Mutter, seine Adoptiv-Mutter und seinen besten Freund. Der 25-Jährige aus Cornwall kämpfte mit Depressionen und Suizidgedanken; er beschloss, sein Leben grundlegend zu ändern. Er kündigte seinen Job als Pilot bei der Royal Air Force und verkaufte seinen ganzen Besitz. Mit den Einnahmen von 15'000 Pfund (ca. 19'000 Franken) kaufte er einen Camper und brach zu einer Reise durch Europa auf.

Zusammen mit seinem Frettchen Bandit bereiste Charles 14 Länder. Der Brite nahm das Frettchen 2015 aus einem Tierheim mit und schaute selbst während seiner Zeit bei der Royal Air Force zu ihm. Der Roadtrip durch Europa sei problemlos gewesen, sagte er gegenüber «Boredpanda»: «Wie ein Hund hatte er eine Leine, ein Halsband und lief meilenweit, was für Frettchen ziemlich einzigartig ist. Wenn ihm kalt wurde, sprang er in meine Jacke, oder wenn ihm heiss war, sprang er ins Wasser!»

Charles' mentale Gesundheit verbesserte sich zunehmend, heute bezeichnet er die Reise als die beste und befreiendste Erfahrung seines Lebens. «Wir folgten der Sonne und campten unter dem Sternenhimmel an fantastischen Orten. Die Zeit war wunderschön und ich habe sie mit meinem besten Freund verbracht», sagte Charles weiter zur «Boredpanda». «Ich habe jetzt zwar weniger Geld, aber bin ein reicherer Mensch.»

Nach seiner Rückkehr schrieb er ein Buch über das Erlebte, arbeitet nun als Inspirations-Coach und gibt Workshops. Er will Menschen helfen, die sich mental an einem dunklen Ort befinden, und sie dazu motivieren, das Leben zu leben, das sie sich wirklich wünschen: «Du wirst erstaunt sein, was für eine innere Kraft du hast, das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast», sagt Charles.

Video: Bei Charles wurde während seiner Zeit im Militär eine posttraumatischen Belastungsstörung diagnostiziert. Heute will er mehr Bewusstsein für psychische Krankheiten schaffen.

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