Freundin erschossen: Trauma wird Pistorius «für immer begleiten»
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Freundin erschossenTrauma wird Pistorius «für immer begleiten»

Genau vor einem Jahr starb Sprintstar Oscar Pistorius' Freundin in einem Kugelhagel. Am 3. März beginnt der Prozess gegen Pistorius. Bereits jetzt liegt eine Stellungnahme vor.

Ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf seine Freundin hat der des Mordes angeklagte Sprintstar Oscar Pistorius seine Trauer ausgedrückt. Keine Worte könnten angemessen seine Gefühle über den verheerenden Unfall beschreiben, erklärte Pistorius am Freitag. «Der Verlust von Reeva und das komplette Trauma an jenem Tag werden mich für den Rest meines Lebens begleiten.» Und weiter: «Der Schmerz und das Leid – besonders für Reevas Eltern, ihre Familie und Freunde – erfüllen mich mit Trauer.»

Die ungewöhnliche Stellungnahme kommt vor dem für 3. März geplanten Auftakt des Mordprozesses gegen Pistorius. Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, vor einem Jahr – in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2013 – seine Freundin Reeva Steenkamp ermordet zu haben. Steenkamp wurde in Pistorius' Haus durch die geschlossene Badezimmertür hindurch erschossen. Der Angeklagte spricht von einem tragischen Versehen. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass Pistorius seine Freundin nach einem Streit mit Absicht getötet habe.

Pistorius gilt als einer der erfolgreichsten behinderten Sportler weltweit. Er gewann nicht nur sechs Paralympics-Goldmedaillen, sondern trat auch bei den Olympischen Spielen in London 2012 an. (sda)

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