Spiel gegen Benfica Lissabon : Traumlos für Berner Futsal-Club Minerva in der Champions League
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Spiel gegen Benfica Lissabon Traumlos für Berner Futsal-Club Minerva in der Champions League

Im Sechzehntelfinal der Futsal Champions League trifft der Berner Rekordmeister Minerva auf Benfica Lissabon. Ein Traumlos, welches die verrückte Saison der Berner unterstreicht.

von
Raphael Casablanca
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Die Spieler von Futsal Minerva fiebern dem 16. Januar entgegen.

Die Spieler von Futsal Minerva fiebern dem 16. Januar entgegen.

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Die Berner spielen im Sechzehntelfinal der Futsal Champions League gegen Benfica Lissabon.

Die Berner spielen im Sechzehntelfinal der Futsal Champions League gegen Benfica Lissabon.

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Vereinspräsident Miro Prskalo freut sich über das Los: «Unsere Spieler können die Begegnung kaum erwarten», sagt er.

Vereinspräsident Miro Prskalo freut sich über das Los: «Unsere Spieler können die Begegnung kaum erwarten», sagt er.

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Der Schweizer Futsal-Rekordmeister Minerva spielt europäisch – die Berner haben sich für den Sechzehntelfinal der Futsal Champions League qualifiziert und hofften bei der Auslosung auf einen grossen Namen. «Wir träumten davon, dass wir auf einen grossen Club wie den FC Barcelona oder Benfica Lissabon treffen würden», sagt Minerva-Präsident Miro Prskalo. Und so kam es auch. Die Berner duellieren sich am 16. Januar in Bern mit Benfica Lissabon. Die Vorfreude ist gross: «Unsere Spieler können die Begegnung kaum erwarten. Gerade die Spieler mit portugiesischen Wurzeln brennen auf das Spiel. Viele sind von klein auf Benfica-Fans.»

Mit Benfica Lissabon wartet aber ein schwieriger Gegner auf die Berner. «Wir werden alles geben, damit wir eine gute Falle machen und das Spielfeld erhobenen Haupts verlassen können», sagt Vereinspräsident Prskalo. Wegen der Corona-Pandemie wird das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. «Das ist natürlich sehr schade. Wir hätten uns sehr auf eine ausverkaufte Halle gefreut», so Prskalo. Das Spiel wird jedoch über Bildschirme zu sehen sein: «Auf unseren Social-Media-Kanälen wird das Spiel live übertragen.»

Glück im Unglück für Minerva

Der Futsal-Club Minerva aus Bern blickt auf ein spezielles Jahr zurück. Obwohl der Rekordmeister mit zwei Niederlagen in die vergangene Saison startete, konnte die Bilanz mit sieben Siegen in Serie innert kürzester Zeit aufpoliert werden. Doch dann machte die Corona-Pandemie den Bernern einen Strich durch die Rechnung. Die Saison wurde im März wegen der hohen Fallzahlen abgesagt, einen Meister gab es nicht. Es stellte sich die Frage, welches Team die Schweiz in der Champions-League-Vorrunde vertreten würde. Da Futsal Minerva zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf dem ersten Tabellenplatz stand und den besten Koeffizienten vorzuweisen hatte, wurden die Berner auf die europäische Bühne gebeten.

Im Vorrundenspiel sollte sich Minerva im November mit dem schottischen Meister PYF Saltires messen. Zum Spiel kam es jedoch nicht. Das Duell, welches in Bern stattfinden sollte, musste abgesagt werden. Dies, weil in Schottland die Corona-Massnahmen verschärft wurden. Die Auflagen wären für die schottischen Spieler nicht umsetzbar gewesen, da sie nach ihrer Rückreise nach Schottland in die Quarantäne gemusst hätten. Minerva gewann das Spiel forfait und qualifizierte sich somit für den Sechzehntelfinal der Futsal Champions League.

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