Aktualisiert 09.08.2011 14:43

Griff in die TrickkisteTraumtor im «Rabona»-Style

«Rabona» ist eigentlich eine Schritt-Technik aus dem Tango. Der Argentinier Matías Urban münzte die Überkreuztechnik kurzerhand auf Fussball um und erzielte damit das Tor seines Lebens.

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«Rabona» ist eine Schritt-Technik aus dem Tango, funktioniert aber auch auf dem Fussballplatz. (Quelle: YouTube)

Der Begriff Rabona kommt aus dem Tango und benennt einen Überkreuzschritt. Im Fussball kann man damit eine Flanke, einen Pass oder beim Traumtor von Matías Urbano auch einen Treffer erzielen. Dabei bewegt sich das Schussbein hinter das Standbein und tritt so gegen den Ball. Diese Technik beherrschen nur wenige, wobei das Toreschiessen à la Rabona besonders selten ist.

Der Argentinier in Diensten des chilenischen Erstligisten Unión San Felipe hat den Rabona im Spiel gegen Unión La Calera ausgepackt. Nach einer perfekten Hereingabe hat der 30-Jährige ausreichend Zeit, das Standbein zu platzieren und Mass zu nehmen. Der Treffer war der Ausgleich zum 1:1 für das Team aus San Felipe. Auch wenn Matías Urbano diesen Schuss so nehmen wollte, hat er wohl nicht im Traum damit gerechnet, dass er ihn denn auch versenkt.

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Quaresma ist der Meister des Rabona

Meister dieser Technik ist der portugiesische Ballkünstler Ricardo Quaresma. Er kann mit der Rabona-Technik nämlich flanken, passen und schiessen. Und dies zeigt der 28-Jährige im Trikot von Besiktas Istanbul immer wieder.

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