Zürich – «Traurig und primitiv» – Rettungswagen während Einsatz versprayt
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Zürich«Traurig und primitiv» – Rettungswagen während Einsatz versprayt

Bei Schutz und Rettung Zürich ist der Ärger gross: Unbekannte haben an einem Einsatzwagen ein Graffiti angebracht.

von
Shila Ochsner
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Eine unbekannte Person versprayte einen Rettungswagen während eines Einsatzes. 

Eine unbekannte Person versprayte einen Rettungswagen während eines Einsatzes.

Schutz & Rettung Zürich 
Auf dem Weg zwischen dem Einsatzort und dem Unispital Zürich machte sich am Montagmorgen jemand am Einsatzwagen zu schaffen. 

Auf dem Weg zwischen dem Einsatzort und dem Unispital Zürich machte sich am Montagmorgen jemand am Einsatzwagen zu schaffen.

20min/sac

Darum gehts

  • Unbekannte machten sich am Montagmorgen an einem Einsatzwagen von Schutz und Rettung Zürich zu schaffen.

  • Während eines Einsatzes wurde ein Rettungswagen versprayt.

Das Bild eines Graffitis auf einem Rettungswagen sorgt auf Facebook für Empörung. Zahlreiche User finden die Aktion einfach nur «traurig» und «primitiv». «Wo ist der Respekt und die Achtung vor fremdem Eigentum geblieben?», fragt ein Nutzer. Und ein anderer meint: «Wie kann man nur so etwas machen? Das ist kein Kavaliersdelikt. Unglaublich.»

Schutz und Rettung Zürich hatte am Dienstag das Bild eines versprayten Rettungswagens auf Facebook gepostet. Wie Sprecherin Julia Graf auf Anfrage sagt, hatten Einsatzkräfte am Montagmorgen das Graffiti entdeckt. «Sie hatten gerade einen Patienten in die Notfallaufnahme des Unispitals gebracht. Als sie zum Wagen zurückkehrten, sahen sie die Sprayerei.»

«Hat zwei Stunden gedauert, die Farbe zu entfernen»

Besonders ärgerlich: «Es hat rund zwei Stunden gedauert, die Farbe zu entfernen. Zudem musste das Fahrzeug getauscht und das Ersatzfahrzeug wieder einsatzbereit gemacht werden. Viel lieber würden wir unsere Zeit und unsere Ressourcen dafür einsetzen, Menschen in Not zu helfen und Leben zu retten», sagt Graf.

Was die Schrift bedeuten könnte oder wer dafür verantwortlich ist, weiss Graf nicht. Es sei in diesem Jahr das zweite Mal, dass so etwas passiert.

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