Fatale Verwechslung – Treibstofftransporteur füllt statt Benzin Diesel in die Zapfsäule
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Fatale VerwechslungTreibstofftransporteur füllt statt Benzin Diesel in die Zapfsäule

An einer Tankstelle in Lausen BL wurde von einem Treibstofftransporteur die Zapfsäule fälschlicherweise statt mit Benzin mit Diesel aufgefüllt. Wegen der Verwechslung mussten rund 30 Autofahrer eine Werkstatt aufsuchen.

von
Seline Bietenhard
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Statt Benzin wurde an einer Zapfsäule Diesel eingefüllt.
20min/Simon Glauser

Statt Benzin wurde an einer Zapfsäule Diesel eingefüllt.
20min/Simon Glauser

Darum gehts

  • Einem Treibstofftransporteur unterlief im August beim Auffüllen eines Benzintanks bei einer Tankstelle in Lausen BL eine fatale Verwechslung.

  • Statt Benzin füllte er Diesel in die Zapfsäule.

  • Der Fehler wurde zu spät bemerkt, denn schon 30 Autofahrerinnen und Autofahrer hatten ihre Fahrzeuge an der Zapfsäule getankt.

  • Die Autos mussten in die Werkstatt und bei den meisten konnten die Tanks ausgepumpt werden.

  • Einzelne Fahrzeuge wurden durch den falschen Treibstoff aber beschädigt.

Bei einer Tankstelle in Lausen BL unterlief im August einem Treibstofftransporteur eine fatale Verwechslung, wie die «Basler Zeitung» am Freitag berichtete (Bezahlartikel). Der Transporteur lieferte Ende August Diesel aus und füllte damit fälschlicherweise den Benzintank. Das Malheur wurde erst später entdeckt und rund dreissig Autofahrerinnen und Autofahrer hatten ihre Fahrzeuge bereits statt mit Benzin mit Diesel betankt. Die Zapfsäule wurde anschliessend gesperrt.

Laut der «BaZ» mussten die Autos in die Werkstatt, wo bei den meisten Fahrzeugen die Tanks leer gepumpt und das Treibstoffgemisch entsorgt werden konnten. Einzelne Fahrzeuge kamen jedoch zu Schaden und es fielen Kosten zwischen 400 und 1000 Franken an. Falls statt Benzin Diesel getankt wird, kann der Motor ins Stottern kommen und es können bei Weitergebrauch des Fahrzeuges Motorschäden entstehen.

Nach dem Vorfall im August trennte sich der Tankstellenbetreiber vom Transporteur und entschuldigte sich bei der Kundschaft per Brief, bei welchem eine Rabattkarte beigelegt war. Im Brief schreiben die Betreiber, dass die angefallenen Kosten für die Reparaturen an den Autos von der Versicherung des Transportunternehmens gedeckt würden. Dies sei dann laut der «BaZ» auch erfolgt und es sei inzwischen alles abgewickelt worden.

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