Aktualisiert 13.01.2006 09:23

Trickbetrüger missbrauchen Google

Mit vermeintlich offiziellen E-Mails probieren Trickbetrüger an persönliche Daten zu kommen. Ein gefälschter Google-Link soll dabei helfen, das Vertrauen des Empfängers zu gewinnen.

Phishing ist eine Form des Trickbetruges. Den ahnungslosen Empfängern von Phishing-Mails wird vorgegaukelt, dass das Schreiben offiziellen Charakter hat. Wer nun der Aufforderung nachkommt, seine persönlichen Userdaten zwecks eines Updates einzugeben, ist schon in die Falle getappt. Mit den gestohlenen Daten kann der Phisher die Identität seines Opfers übernehmen und in dessen Namen grossen Schaden anrichten.

Genau dies probieren nun Trickbetrüger unter dem Deckmantel von Google. Im Internet kursieren vermeintlich von Paypal (bekanntes Zahlungssystem für Überweisungen) stammende E-Mails, die nichts anderes im Schilde führen, als dem Empfänger sensible Daten zu entlocken. Die Nachrichten enthalten einen Link, der auf den ersten Blick zur Webseite des Anbieters und zu Google führt. Zum Beispiel führt der Link http://www.google.com/url?q=Bank+Konto+umsonst&sa=t&url=http%3a%2f%2fwww%2e20min%2ech unmittelbar auf die Seite von 20 Minuten. Offensichtlich gehen die Trickbetrüger davon aus, dass Empfänger bei einer Google-URL weniger misstrauisch sind.

Um mögliche Angreifer abzuwehren, sollte die Webseite des Anbieters, zum Beispiel einer Bank, direkt besucht werden. So wird verhindert, dass sensible Daten in die falschen Hände gelangen.

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