Kanton Thurgau: Trickdiebstahl Diebe greifen ins Portemonnaie
Aktualisiert

Kanton ThurgauTrickdiebstahl Diebe greifen ins Portemonnaie

Mindestens 26mal haben im Thurgau im letzten Halbjahr Trickdiebe zugeschlagen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten sie es meist auf ältere Menschen abgesehen: Sie gaben vor, sich Geld wechseln lassen zu wollen und griffen dann ins Portemonnaie.

Insgesamt seien in den letzten Monaten mehrere tausend Franken auf diese Art erbeutet worden. Die Polizei rät deshalb vor allem älteren Mneschen, auf die freundliche Geste zu verzichten und Unbekannten kein Geld zu wechseln.

Die Masche sei in allen Fällen ähnlich gewesen, so die Polizei: In Frauenfeld etwa sprach ein Paar auf einem Parkplatz einen 78- jährigen Mann an, ob er ihnen Geld wechseln könne.

Als der Rentner in seinem Portemonnaie nach Kleingeld suchte, griffen die Trickdiebe - unter dem Vorwand helfen zu wollen - hinein. Dabei stahlen sie Banknoten im Wert von 300 Franken.

Vor allem in grösseren Gemeinden

Seit März sind der Kantonspolizei Thurgau insgesamt 26 vergleichbare Fälle gemeldet worden. Die Trickdiebstähle ereigneten sich meist in grösseren Gemeinden oder in deren Nähe. Am stärksten betroffen waren Arbon, Romanshorn, Kreuzlingen und Frauenfeld.

Einige Trickdiebstähle gingen auf das Konto von drei rumänischen Touristen im Alter von 24 bis 41 Jahren. Sie konnten in Kreuzlingen kurz nach den Straftaten festgenommen werden. Andere Täterinnen und Täter sind aber laut Polizei noch im Kanton unterwegs. (sda)

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