Aktualisiert 04.02.2004 12:22

Triemli wird Zürichs grösste Baustelle

Mit Investitionen von über 422 Millionen Franken will der Zürcher Stadtrat das Spital Triemli für die nächsten 30 bis 40 Jahre fit machen.

Das grösste Bauprojekt der Stadt wird von 2007 bis 2017 realisiert.

Der Zürcher Stadtrat hat die überarbeitete Gesamtplanung des Stadtspitals Triemli sowie einen Projektkredit für die Instandsetzung des bestehenden Hochhauses bewilligt. Er beantragt zudem dem Gemeinderat einen Projektierungskredit für den Neubau einer Bettenhauses, wie er am Mittwoch vor den Medien erklärte.

Eine Sanierung des Bettenhauses ist gemäss Stadtrat Robert Neukomm dringend nötig, aber bei laufendem Betrieb nicht möglich. Nur mit einem Neubau könne der Betrieb aufrecht erhalten werden. Alle 504 Betten werden sich künftig im Neubau befinden. Heute sind es 490 Betten.

Wenn der Neubau steht, wird die Sanierung des heutigen Bettenhauses in Angriff genommen. Nach der Sanierung werden hier alle Ambulatorien, Untersuchungs- und Therapieräume sowie Verwaltungsfunktionen platziert. Die drei markanten Personalhäuser werden nach Abschluss aller Baumassnahmen im Jahr 2017 abgebrochen.

Seit seiner Eröffnung vor über 30 Jahren ist das Triemlispital für die stationäre und ambulante Spitalversorgung sowie die Notfallversorgung der Stadt Zürich und der umliegenden Gemeinden links der Limmat zentrale Anlaufstelle.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.